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Marugg und Imsand-Aktuell - 2017/02
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Neues aus dem Hause TMI

Werte Kundinnen und Kunden
Geschätzte Geschäftspartner

Das Jahr 2017 nähert sich langsam seinem Ende und wir können bereits heute auf einige interessante Momente zurückblicken. Doch die Zeit steht nicht still und so hält die Zukunft wiederum einige Herausforderungen für uns bereit. Gerne nutzen wir die Gelegenheit, Ihnen eine weitere Ausgabe unseres Newsletters zuzustellen. Wir haben versucht, für Sie wiederum eine kleine, aber interessante Auswahl an aktuellen Informationen aus unserer Firma und dem allgemeinen Treuhandumfeld zusammen zu stellen.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen unseres Newsletters und einen erfolgreichen Jahresendspurt.

Ihre Treuhand Marugg + Imsand AG

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TMI auf Besuch in der Zentralschweiz

Wie immer im Herbst traf sich die TMI-Familie zum traditionellen Herbstanlass. Dieser wurde durch die Filiale Zug organisiert und fand selbstredend im Raum Zentralschweiz statt.

Am Freitag-Vormittag traf man sich in Luzern zum Ausbildungsteil. Auch dieses Mal wurden aktuelle fachspezifische Themen im Plenum oder in kleinen Gruppen beleuchtet und die Anwendung von unseren Arbeitsinstrumenten geschult. Den Tag liessen wir dann bei schöner Aussicht und kulinarisch genussvoll an verschiedenen Orten in der Leuchtenstadt ausklingen.

Der Samstag war ein Highlight für alle «Schleckmäuler» und «Schokoladentiger». Bei Aeschbach Chocolatier in Root durften wir unsere eigene Schokoladenmaus dekorieren und erfuhren in der ChocoWelt viel Interessantes rund um das Thema Schokolade. Selbstverständlich durfte auch das Degustieren nicht fehlen…..

Auch dieses Mal kann der gemeinsame Herbstanlass wiederum als ein gelungener Event bezeichnet werden, der den Teilnehmer sicherlich in Erinnerung bleibt.

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Änderungen bei der Mehrwertsteuer

Das Jahr 2018 bringt bei der Mehrwertsteuer diverse Änderungen.

Zum einen ändern sich infolge Ablehnung der Reform der Altersvorsorge 2020 und der Zusatzfinanzierung der AHV durch Erhöhung der Mehrwertsteuer ab dem 1. Januar 2018 die Mehrwertsteuersätze. Hier nochmals die ab dem nächsten Jahr gültigen Sätze:

  bisher  neu  
  Normalsatz 8.0 % 7.7 %
  Reduzierter Satz 2.5 % 2.5 %
  Sondersatz für Beherbergungsdienstleistungen 3.8 % 3.7 %

Die Herabsetzung der Steuersätze hat auch zur Folge, dass die Saldosteuersätze eine entsprechende Anpassung erfahren:

Saldosteuersätze
bis zum 31. Dezember 2017

Saldosteuersätze 
bis ab 1. Januar 2018
0.1 % 0.1 %
0.6 % 0.6 %
1.3 % 1.2 %
2.1 % 2.0 %
2.9 % 2.8 %
3.7 % 3.5 %
4.4 % 4.3 %
5.2 % 5.1 %
6.1 % 5.9 %
6.7 % 6.5 %

Falls Sie bis jetzt Ihr Kassen- und/oder Buchhaltungssystem sowie allfällige Rechnungs- bzw. Gutschriftvorlagen noch nicht angepasst haben, so sollten Sie dies bis zum Jahresanfang erledigen.

Details zur Steuersatzänderung finden Sie in der von der ESTV publizierten "MWST-Info 19 - Steuersatzänderung per 1. Januar 2018". Diese enthält Antworten auf die wichtigsten Fragen und beschreibt die notwendigen Massnahmen.

Zum andern ändern per 1. Januar 2018 diverse Bestimmungen in der Mehrwertsteuerverordnung. Nachfolgend die wichtigsten Verordnungsänderungen:

  • Ausweitung der Kombinationsregelung
  • Neu zeitlich limitierte Rückwirkung der Option
  • Definition der Kunstgegenstände, Antiquitäten, etc. für die Margenbesteuerung
  • Definition der elektronischen Zeitungen, Zeitschriften und Bücher, die neu dem reduzierten MWST-Satz unterliegen
  • Änderungen bei der Saldosteuersatz- und der Pauschalsteuersatzmethode
  • Keine MWST-Anmeldung, für Unternehmen die ausschliesslich ausgenommene Leistungen erbringen
  • Reduktion der Regeln für papierlose Belege

Detailliert beschrieben werden alle diese Anpassungen in der entsprechenden Publikation der ESTV.

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ISO 20022 - Harmonisierung des Schweizer Zahlungsverkehrs

Schon sei längerer Zeit informieren Banken und Softwareanbieter ihre Kunden über das notwendige Vorgehen im Zusammenhang mit dem Thema «ISO 20022 – Harmonisierung Zahlungsverkehr Schweiz». Sicherlich haben auch Sie bereits davon gehört. In der Zwischenzeit steht im Bereich «Überweisungen» die definitive Umstellung bevor, im Bereich «Einzahlungsscheine» bleibt für die Umstellung noch etwas Zeit.

Bei der PostFinance soll die Umstellung auf die neuen Zahlungsformate mit allen Kunden am 30. November 2017 abgeschlossen sein. Offiziell nimmt PostFinance nur noch bis 31. Dezember 2017 Zahlungen im alten Format an. Falls Sie mit PostFinance zusammenarbeiten, sollten Sie Ihre Umgebung bereits umgestellt haben. Falls dies nicht der Fall ist, besteht dringender Handlungsbedarf.

Bei allen anderen Banken erfolgt die Harmonisierung des Zahlungsverkehrs bis am 30. Juni 2018. Im Idealfall ist ein eventuell notwendiges Software-Update bereits durchgeführt oder es ist zumindest geplant. Zudem sollten Sie sicherstellen, dass Sie von Ihrer Bank die notwendigen Informationen erhalten haben, wie und wann genau die Umstellung der Zahlungsformate umgesetzt wird.

Um zu prüfen, ob alle Zahlungen wirklich korrekt verarbeitet werden, bieten viele Banken Testplattformen an, um die Zahlungen im neuen Format zu kontrollieren. Nutzen Sie diese Angebote, auch wenn Sie bereits umgestellt haben. In der letzten Zeit wurden von Seiten der Banken nämlich noch viele Anpassungen eingebracht.

Im Bereich «Einzahlungsscheine» löst die QR-Rechnung den heutigen ESR-Einzahlungsschein ab. Ab 1. Januar 2019 können solche QR-Rechnung eingesetzt werden. Die Übergangsphase dauert bis Ende 2020. Dieses Thema betrifft nicht nur die Rechnungsstellung, sondern auch die Verarbeitung von Lieferantenrechnungen mit neuem Zahlteil. Auch ist es angebracht, sich frühzeitig mit Ihrem Softwarebetreuer in Verbindung zu setzen, um die notwendigen Anpassungen vorzunehmen.

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Der IK-Auszug bei der AHV

Während wir erwerbstätig sind, machen wir uns selten Gedanken über unsere AHV-Beiträge. Diese zieht der Arbeitgeber einfach bei unserem Gehalt ab und sollte sie dann auch korrekt bei der zuständigen Ausgleichskasse abliefern. Kann ich überprüfen, ob meine Arbeitgeber das wirklich gemacht haben? Und wenn wir gleich bei diesem Thema sind: Wie war das eigentlich mit der AHV während meiner Studienzeit, in der ich nicht gearbeitet habe? Auf diese Fragen gibt ein Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) Auskunft.

Jede Ausgleichskasse führt für die Versicherten ein Individuelles Konto, in dem das deklarierte Erwerbseinkommen erfasst wird. Auf dem IK werden alle Einkommen, Beitragszeiten sowie Betreuungsgutschriften aufgezeichnet, die als Grundlage für die Berechnung einer Alters-, Hinterlassenen- oder Invalidenrente dienen.

Fehlende Beitragsjahre (Beitragslücken) führen in der Regel zu einer Kürzung der Versicherungsleistungen. Deshalb ist es ratsam, von Zeit zu Zeit einen IK-Auszug zu bestellen, um solche Beitragslücken zu vermeiden. Stellt man Lücken fest, so kann man die nachträglich nur noch für die letzten fünf Jahre schliessen.

Einen IK-Auszug können Sie jederzeit schriftlich oder via Internet (www.ahv-iv.info) unter Angabe der Versichertennummer und der Postadresse bei der aktuell kontoführenden AHV-Ausgleichskassen verlangen. Sie können auch irgendeine Ausgleichskasse damit beauftragen, für Sie sämtliche Kontoauszüge zu beschaffen. Die Einholung der Kontoauszüge ist kostenlos. Weitere Details zum IK-Auszug finden Sie hier.

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Der automatische Datenaustausch

Am 15. Juli 2014 hat der Rat der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) den neuen globalen Standard für den internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen (AIA-Standard) verabschiedet. Nebst der Schweiz haben sich über 100 Staaten, darunter alle wichtigen Finanzzentren, zur Übernahme dieses Standards bekannt.

Der AIA-Standard sieht vor, dass gewisse Banken, kollektive Anlageinstrumente und Versicherungsgesellschaften Finanzinformationen ihrer Kundinnen und Kunden sammeln, sofern diese im Ausland steuerlich ansässig sind. Diese Informationen umfassen alle Kapitaleinkommensarten und den Saldo des Kontos. Mit Hilfe des AIA soll die grenzüberschreitende Steuerhinterziehung verhindert werden.

Die Informationen werden der Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) übermittelt, welche die Daten an die für die Kundin oder den Kunden zuständige Steuerbehörde im Ausland weiterleitet. Der Standard sieht vor, dass Staaten, die den AIA untereinander vereinbart haben, gegenseitig Informationen über Finanzkonten austauschen.

Die Schweiz sammelt seit dem 1. Januar 2017 erstmals Daten und wird diese im Jahr 2018 austauschen. Die gesetzlichen Grundlagen hat die Bundesversammlung bereits im Dezember 2015 genehmigt.

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Sparen mit Säule 3a

Wenn Sie bis jetzt noch keine Einzahlung in Ihre Säule 3a gemacht haben, dann raten wir Ihnen, dies noch bis Mitte Dezember 2017 nachzuholen. Denn durch eine Einzahlung in die gebundene Säule 3a können Sie spürbar Steuern sparen.

Im Jahr 2017 können Angestellte und selbständige Personen, die einer Pensionskasse angeschlossen sind, bis zu CHF 6'768.00 in die Säule 3a einzahlen. Selbständigerwerbende Personen, ohne Anschluss an eine Pensionskasse, können 20 % des Nettoerwerbseinkommens einzahlen, maximal aber CHF 33'840.00. Weitere Details zur Säule 3a finden Sie in unserem Flyer zu diesem Thema.

Die Einzahlungslimiten für das Jahr 2018 sind bereits bekannt. Sie bleiben unverändert und sind somit gleich wie im Jahr 2017.

 

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Bewährte Checklisten erleichtern die Arbeit

Wie jedes Jahr werden wir in nächster Zeit unsere traditionellen Checklisten und Merkblätter für die Bereiche Jahresabschluss, Steuern und Sozialkassen aktualisieren und mit den neuen Informationen für das Jahr 2018 ergänzen. Sie finden diese bewährten Hilfsmittel auf unserer Webseite unter der Rubrik „Tools“

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Die besten Tipps für glücklichere Mitarbeiter

Wir alle wissen es: Zufriedene Mitarbeiter sind produktiver und innovativer und sind dem Arbeitgeber länger treu. Stark beeinflusst wird die Zufriedenheit der Mitarbeiter durch den Vorgesetzten. Der Personaldienstleister Robert Half nennt in seiner Studie "Die Zeit ist reif. Glücklich arbeiten" sechs wichtige Faktoren: 

1. Der richtige Job
Indem der Arbeitgeber schon beim Einstellungsprozess darauf achtet, nur Bewerber einzustellen, die gut in die Unternehmenskultur passen, wird gleich zu Anfang eine gute Voraussetzung für glückliche Mitarbeiter geschaffen. Dabei ist es wichtig, die offene Stelle und Unternehmenskultur genau zu beschreiben, Erwartungen sollten klar und offen dargelegt werden.

2. Mehr Verantwortung
Der Arbeitgeber sollte nur wenige Vorgaben machen und stattdessen seine Mitarbeiter dazu ermutigen, mehr eigene Entscheidungen zu treffen. Der Grund: Mehr Eigenverantwortung führt dazu, dass der Mitarbeiter wichtige Kompetenzen entwickelt und selbstbewusster wird. Zudem führt mehr Verantwortung dazu, dass der Mitarbeiter den Status quo hinterfragt und neue Ideen einbringt.

3. Ehrliche Wertschätzung
Der Arbeitgeber sollte zeigen, dass er die harte Arbeit und den Einsatz seiner Mitarbeiter schätzt. Dabei hat schon ein ehrliches Dankeschön nach einem erfolgreichen Projekt einen stark motivierenden Effekt. Wichtig ist: Es sollte ehrlich, direkt und umgehend sein.

4. Den Sinn spüren
Auf lange Sicht sind für viele Menschen der Sinn und Zweck der Arbeit entscheidend. Der Arbeitgeber sollte daher den Wert der Arbeit betonen und regelmässig kommunizieren, welchen wertvollen Beitrag ein Mitarbeiter leistet. Dies vermittelt eine Sinnhaftigkeit im täglichen Tun.

5. Fairness und Respekt erleben
Eine empfundene Ungerechtigkeit kann einen glücklichen Mitarbeiter demotivieren. Für mehr Fairness am Arbeitsplatz kann eine offene und transparente Kommunikation sorgen. Ebenso ist es wichtig, dass der Arbeitgeber die Mitarbeiter dazu ermuntert, sich an ihn zu wenden, wenn sie sich unfair behandelt fühlen. Vor allem aber beim Gehalt zählt Fairness mehr als alles andere. Der Arbeitgeber sollte daher die Löhne regelmässig mit dem Marktniveau abgleichen.

6. Ein positives Arbeitsklima
Vorgesetzte sollten gute soziale Beziehungen fördern - zum Beispiel mit Hilfe von Teambuilding-Events oder indem sie bei Projekten Teams zusammenstellen, die in der Konstellation noch nie miteinander gearbeitet haben. Denn: Je besser sich Mitarbeiter untereinander und mit dem Chef verstehen, umso glücklicher arbeiten sie.

Den gesamten Artikel zu diesem Thema finden Sie auf der Webseite der Handelszeitung.

 

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